paradoxon

wie immer seid ihr eingeladen euch hier ne kreative, interresseweckende einleitung hinzufantasieren, ich hab dafür keine begabung.

ich hatte eine selbsterkenntnis, die mir wieder einmal vor augen führte dass sich in meinem kopf theorie und praxis stark unterscheiden, besonders bei den banalen angelegenheiten…ich habe offenbar größere probleme bei anderen menschen soziale ressourcen zu beanspruchen als sie selbst zur verfügung zu stellen.
was bezeichne ich hier als soziale ressourcen? dass ich jemensch von meinen problemen erzählen kann, die die sie verstehen können und auch alle irrationalen ängste. das macht verwundbar. ich bin definitiv ein mensch der solche probleme dadurch lockern/lösen kann dass er sie bespricht, doch mit wem?
irgendwann in der mittelstufe fing ich an mich meinem umfeld anzupassen, zu diesem prozess gehörte es die fehler anderer zu erkennen und es selbst besser zu machen.
was störte viele leute bei anderen? dass sie sie mit problemen zuquatschten von denen mensch noch nich einmal weiß, ob sie jetzt gelogen sind oder echt, die sie nicht verstehen, die immer wieder die selben sind usw…
schlussfolgerung: nich über deine probleme reden!
ich denke das ist durchaus der hauptgrund, warum ich solange alles für mich behalten habe. und es ist bescheuert.
anderen die eigenen unsicherheiten anzuvertrauen macht verletzlich. es tut weh, weil sie plötzlich so real werden. es nimmt einer die kontrolle darüber, mit der sie solange streng alles für sich behalten hat, so gut, dass sie zum schluss selbst nicht mehr wusste dass da etwas ist was an die oberfläche will.

wo ich schon mal dabei bin: wie ich überhaupt darauf gekommen bin, mich wieder mit mir selbst zu beschäftigen, überhaupt erstmal auf die probleme IN MIR einzugehn und auch der gedanke dass ich auf irgendetwas anspruch habe (falls ihr irgendwie versteht was ich mein) geht zu einem großen teil auf @baum_glueck zurück, die* immer so wunderbar twittert. sie* hat auch einen blog. danke :]


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