Archiv der Kategorie 'die einfachsten rezepte der welt'

Dotsch, der: Nomen…

…als Schimpfwort geeignet. Ursprünglich eine Bezeichnung für Kartoffelpuffer, Reiberdatschi usw usw.
Ich weiß, ich war in letzter zeit nicht so aktiv aber da trifft mich eigentlich keine schuld. die welt war einfach nciht inspirierend genug. ich melde mich also mit einem weiteren rezept zurück…wieder 2 zutaten: kartoffeln und pflanzliches fett in jedweder gestalt.

Mensch nehme soviele Kartoffeln wie hungrig, wasche und schäle sie so gründlich wie das eigene hygieneempfinden es zulässt ^^

nackte kartoffel

dann wird sie zerrieben bzw zermatscht. wer keine reibe hat kann eine aus einer leeren aludose selbstbasteln. ich finde leider grad keine anleitung im netz aber es geht im wesentlichen darum, mit stricknadeln oä löcher hineinzustanzen die einen scharfen rand auf einer seite haben. am besten leicht schräg.

kartoffelhaare

meine sind leider etwas fadenartig geraten.
der nächste schritt wird am besten mit viel geduld ausgeführt: kartoffelsaft abtropfen lassen, auspressen, abschöpfen. je trockener sie am ende sind, desto besser.
für abenteuerlustige: den saft solang stehn lassen bis sich unten kartoffelstärke absetzt. anfassen und ekeln :D

stärke

diese stärke kann auch wieder unter den ‚teig‘ gemischt werden um die klebrigkeit zu steigern.
jetzt gibt es verschiedene methoden um fortzufahren:
wer einen backofen besitzt kann auf einer blech/keramikunterlage fett verteilen und den kartoffelmatsch fladenförmig darauf verteilen. oben drauf nochmal fett, solang backen bis überall leicht gebräunt.

backofendotsch

eine andere möglichkeit ist das anbraten in der pfanne, nach möglichkeit ebenfalls fett verwenden:

huch, da ist ein hühnerei im hintergrund!

die verwendung von fett wird auch bei der zubereitung im sandwichmaker oder dem waffeleisen empfohlen. weniger jedoch in der mikrowelle. bei dieser hängen die einstellungen stark vom jeweiligen modell ab, es funktioniert aber in der regel. ca 600 watt.

hoffe euch behilflich gewesen zu sein. schönes wochenende noch!

futterpost!

neues Rezept! (iwie macht das spaß :D )
(ich werde aber nicht zulassen dass das hier zu einem foodblog mutiert)
wir machen kekse!
das Rezept hat 2 grundzutaten und schmeckt mit nur denen schon geil aber wenn mensch will kann es beliebig aufgepeppt werden, muss zugeben dass ich mich da auch ausgetobt hab…^^
(somit wird das ganze heute richtig dekadent…lasst euch davon nich abschrecken! es schmeckt auch ohne specialzutaten!!)
aber back zu den Basics: mensch mische obstmatsch (bananenmatsch/apfel-/birnen-/mango-/usw-mus) mit Haferflocken. punkt.

flocken&mus

sollte nich zu flüssig sein. damit sich die haferflöckli auch wirklich mit der Flüssigkeit vollsaugen können erstmal ne Viertelstunde warten, bitte! jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt, evtl zusatzzutaten einzufügen…hier schokodrops:

teigschokodrops

wenn das ganze matschig und eklig genug ist, kekse formen (oder riegel. dann hättet ihr quasi selbstgemachte müsliriegel o.O) und auf ein blech (oder so) setzen:

rohkeks

beim aktuellen wetter könntet ihr das ganze sogar in der sonne trocknen lassen, für alle die einen zur verfügung haben wird jedoch ein ofen empfohlen…bei iwo zwischen 100 und 200 ° oder so.

ofenkeks

so lang backen bis das Endprodukt den gewünschten trockenheitsgrad erreicht hat.
ich hab meine glasiert (Puderzucker mit Flüssigkeit der Wahl mischen bis streichfähige Konsistenz erreicht, aufstreichen, trocknen lassen).

keksalarm

guten Appetit (falls erwünscht).
bald schreib ich wieder was nützlicheres (na klar, reds dir nur ein)!

tortilla flat

ich werde euch von meinem wochenende berichten, definitiv.
aber erstmal mein zweites rezept!
also liebe menschen, wir backen heute tortillas! also weizentortillas, echte wären aus maismehl müssten aber noch länger quellen/ruhen und wärn teurer.
dieses rezept ist in etwa so geistig anspruchsvoll wie das letzte aber es enthält diesmal sogar drei zutaten (!) und dauert wesentlich länger darum fangen wir besser gleich an:

mensch mische (weizen-)mehl und öl miteinander bis ein glatter teig entsteht. er sollte nicht so fest sein wie ein mürbteig aber auch nicht flüssig. halt sehr weich. dann gebe mensch wasser dazu und knete, knete, knete!
das endprodukt sollte sich anfühlen wie kaugummi und möglichst ohne klumpen!

tortillateig

das ganze wird in eine schüssel gepackt, tuch drüber und eine stunde warten.
danach wirds wieder etwas komplizierter: pfanne/blech soweit erhitzen dass sie raucht, dünne tortillas formen. am besten wäre natürlich für diesen zweck ein nudelholz aber ein trinkglas oder eine (leere?) flasche tuns auch.
mehl verwenden hilft!

tortillageformt

wenn die pfanne heiß genug is: rein damit!
der teig sollte nun blasen werfen und relativ schnell braun werden…

tortillapfanne

tja und wenn ihr das mit allen durchgezogen habt seid ihr auch schon fertig, ne?
dann könnt ihr das zB als pfannkuchenersatz essen, mit marmelade oder so…oder als wrap wenn ihr große gemacht habt. pfannkuchensuppe wär auch denkbar ^^

tortilla

guten appetit oder whatever!
:]

71. Beitrag – 1. Rezept ^^

heute mal was gaaaanz anderes, mein erstes rezept :D
es ist vegan (krass ne) und sojafrei, nussfrei ABER weizen- und glutenhaltig.
es ist waaaaaahnsinnig aufwändig und hat ultra viele zutaten:

nudelnfertig

nennen wir sie mal nudeldinger ^^

zutaten: 300 g mehl, 1/8 oder 1/7 liter wasser, prise salz (optional)
zubereitung: zutaten verkneten. ist anstrengend und fühlt sich zeitweise an wie kaugummi. wenns n vollständig homogener teig ist, nudeln formen (könntet ihr wohl auch in herzche-n oder einhornform machen). etwas trocknen lassen.

nudelnroh

jetzt kommt der wirklich schwierige teil: salzwasser zum kochen bringen (tipps hier), nudeln reinschmeißen und etwas kochen bis sie innen nich mehr teigig sind.
jetzt wärn sie eigentlch fertig ist aber auch mögl. sie noch anzubraten :]

das wollt ich halt mal mit euch teilen…habt auch ihr überschwierige geheimrezepte die ihr der welt verraten könnt?